28.05.2018

Action, Kreativität und Spiritualität treffen am Messdienertag aufeinander

Sonniges Wetter und ausgelassene Stimmung beschreiben den Tag wohl am besten: über 250 Ministranten aus den Dekanaten Höxter, Paderborn und Büren-Delbrück trafen sich am vergangenen Samstag zum ersten Messdienertag in Hardehausen.

Mal größere, mal kleinere Messdienergruppen kamen bereits am Morgen zusammen, jeweils begleitet von ihren Verantwortlichen. Schnell war auch der Kontakt zu anderen Ministranten hergestellt, schließlich machen doch alle gemeinsame Sache!

Ein abwechslungsreiches Programm gestaltete den Tag: Vormittags Workshops, nachmittags Klosterspektakel.

In bunt gemischten Gruppen ging es zunächst in den verschiedenen Workshops los. Egal ob Graffiti, Light Painting, Hip Hop, Framing, Upcycling, Kirchenerkundungen, Jugendbauernhof, Film drehen oder Musik – für jeden war etwas dabei. Über das gesamte Gelände verstreut sah man die Jugendlichen werkeln. Teilweise still und konzentriert, teilweise im Austausch mit anderen, doch immer mit Spaß an der Sache probierten die Messdienerinnen und Messdiener verschiedene Dinge in den Workshops aus und konnten ihre Arbeiten sogar als Andenken an diesen Tag mit nach Hause nehmen. Von Langeweile keine Spur, denn von überallher war Lachen zu hören und gute Stimmung spürbar.

Nach der Mittagspause ging es weiter mit dem Klosterspektakel. Hier konnte man besonders miterleben, dass Kirche und Kloster nicht langweilig und alt, sondern ganz vielfältig, bunt und absolut modern sind. Aktionen und Spiele wurden bis zum Schluss genutzt: ob Bubble Soccer, Menschen-Kicker, Kistenklettern oder Sumo-Ringen, die unterschiedlichen Stationen waren immer gut besucht und die jungen Ministranten konnten es gar nicht erwarten, die nächsten Spiele auszuprobieren. Und wer doch mal eine kleine Pause brauchte, wurde mit alkoholfreien Cocktails, kühlen Getränken und Knabbereien in der Lounge versorgt.

Diese tolle Gemeinschaft bestätigte sich zum Schluss noch in der gemeinsamen Messe mit Diözesanjugendpfarrer Stephan Schröder und den begleitenden Priestern. Das Highlight: Jeder Messdiener und jede Messdienerin konnte in einer langen Prozession in Ministrantengewändern in die Kirche einziehen. Schröder betonte in seiner Predigt, dass jeder einzelne wichtig sei. Zusammen bildeten alle Ministranten eine „Göttliche Mannschaft“, ganz analog zur baldigen Fußballweltmeisterschaft. Jesus als größter Fan, aber auch als Trainer, wolle jeden in seiner Mannschaft haben, denn jeder und jede mit den eigenen Fähigkeiten und Begabungen trage bei zum Dienst und zur Schönheit des Gottesdienstes.

Das unglaubliche Bild – dass so viele Ministranten die große Kirche füllen – bestätigte zuletzt den Tag: Von Freude und Begeisterung begleitet fuhren am frühen Abend alle glücklich, mit vielen Erinnerungen und neu geschlossenen Freundschaften in ihre Gemeinden zurück. Das Fazit: Wiederholungsbedürftig!

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