10.01.2018

Kirchlicher Segen kann Vertrauen in die Partnerschaft stärken

Ökumenischer Stand auf Hochzeitsmesse in Paderborn

Am ökumenischen Stand der Kirchen auf der Hochzeitsmesse in Paderborn wurden Fragen zur kirchlichen Trauung beantwortet und Gespräche geführt: (von links) Pastor Markus Menke (Generalvikariat Paderborn), Pfarrerin Gabriele Hische (Evangelischer Kirchenkreis Paderborn) und Stefan Nagels (kefb).

„Es gab viele interessante Begegnungen und gute Gespräche. Menschen auf ihrem Weg in ein gemeinsames Leben – wenn auch nur punktuell – begleiten zu können, ist sehr wertvoll“, fasste Gemeindepfarrer Dr. Björn Corzilius (Höxter) seinen Einsatz am ökumenischen Stand der Kirchen auf der diesjährigen Hochzeitsmesse in Paderborn zusammen. Der Evangelische Kirchenkreis Paderborn wurde auf der Messe „Hochzeitsträume“ am 7. Januar im Schützenhof Paderborn weiterhin durch die Schulpfarrerin Sabine Black (Salzkotten) und Gemeindepfarrerin Gabriele Hische (Delbrück) vertreten. Auf katholischer Seite waren neben anderen Rainer Fromme, Referent des Dekanats Paderborn, Stefan Nagels, Katholische Erwachsenen- und Familienbildung im Erzbistum Paderborn (kefb), und Pastor Markus Menke, Beratungsdienste Generalvikariat Paderborn, dabei.

 

Ökumenisch besetzt war der Stand auf der Hochzeitsmesse, die diesmal 1230 Besucher zählte, seit 2012 zum sechsten Mal. Insgesamt gab es 40 Aussteller. Mit bunten Trauspruchkärtchen und Weingummi, die verteilt wurden, ließen sich die meisten Besucherinnen und Besucher gerne ansprechen. „Es gibt schon viele, die sich kirchlich trauen wollen und dazu gibt es ganz konkrete Fragen. Dafür ist es gut, dass wir da sind“, meinte Pastor Menke. Die Fragen würden immer individueller.

 

„Es waren auch viele ältere Paare, ab Mitte 50, dabei“, fiel Stefan Nagels auf. Diese wünschten sich zum Beispiel nach einer Scheidung nun bei erneuter Heirat auch eine kirchliche Trauung. „Es wird bunter, die klassische Abfolge gibt es nicht mehr“, meinte Rainer Fromme angesichts der auf der Hochzeitsmesse bestätigten Lebensrealität, dass heute oft erst die Kinder getauft würden und die Hochzeit irgendwann folge. „Die Hochzeitzeremonie in ihrer Gestalt hat heute immer mehr Bedeutung. Gleichzeitig nehme ich aber eine Sehnsucht nach einer tieferen Bedeutung und nach Sinnhaftigkeit wahr“, so Pfarrerin Hische. Wenn der kirchliche Segen zur Trauung dazu komme, gebe das den Paaren noch einmal ein besonderes Vertrauen für ihr gemeinsames Leben

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