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1.03.2019

Das Orgelwerk von Cesar Franck: Sebastian Freitag eröffnet die Konzertreihe im Dekanat Paderborn

Nachdem im vergangenen Jahr das gesamte Orgelwerk von Johann Sebastian Bach in 15 Konzerten aufgeführt wurde, widmet sich Dekanatsmusiker Sebastian Freitag in diesem Jahr dem Orgelwerk von César Franck, dass in drei Konzerten über das Jahr verteilt aufgeführt wird.

Zwölf große Werke genügten César Franck, um die Orgelwelt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu revolutionieren. Franck befreite die Orgelmusik im Frankreich seiner Zeit von ihrem ‚liturgischen Käfig‘ von maximal vier Minuten-Stücken, die in der Regel improvisiert wurden, und präsentierte plötzlich Werke, die gerne auch mal 25 Minuten lang sein durften. Und er brachte neben der akademischen auch eine poetische Qualität in die Orgelmusik ein – und jede Menge Klangsinnlichkeit. Seine Werke sind durch und durch inspiriert von seiner Orgel des berühmten Orgelbauers Cavaillé-Coll. Franck selbst bezeichnet die Orgel als „ein Orchester“. Diese Klangvorstellungen können an der französisch disponierten Rieger-Orgel in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist wunderbar umgesetzt werden.

Nicht zuletzt ist César Franck – auch als Vater der Orgelsymphonie bezeichnet – der Wegbereiter für die folgenden Komponistengenerationen in Frankreich (Guilmant, Widor, Vierne)

Am kommenden Sonntag, den 24. Februar findet um 16.30 h das erste von drei Konzerten in St. Johannes Baptist Paderborn-Wewer statt, in denen die 12 großen Orgelwerke zu Gehör gebracht werden. Im ersten Konzert spielt Sebastian Freitag zwei Fantasien in C-Dur und A-Dur sowie Francks längstes Orgelwerk: Grande Pièce Symphonique.

Ein ausführliches Programmheft wird die Orgelwerke detailliert beschreiben.

Programmheft 2019 Cesar Franck (1)

Der Eintritt zum Konzert ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

Foto: André Heinermann